Corona-Virus Schilddrüse

Stand: 14.03.2020

Corona-Virus Problematik: Empfehlung der Österreichischen Schilddrüsengesellschaft zum Schutze aller Schilddrüsenpatienten und der österreichischen Bevölkerung

Das seit Anfang Jänner in China und sich nun in Europa rasch verbreitende SARS-CoV2-Virus führt aktuell zu großen Herausforderungen in der Patientenbetreuung.
Zum Schutze der Patienten und Minimierung der Ansteckungsgefahr wird empfohlen, soziale Kontakte, also auch Besuche in Ordinationen, weitgehend zu meiden.
Regelmäßige Routinekontrollen sind bei Schilddrüsenerkrankungen wichtig, können aber in dieser speziellen Situation bei sehr vielen Patienten verschoben werden, ohne dass es dadurch zu einer Gefährdung kommt.
In speziellen Fällen, wie in der Schwangerschaft oder während der Behandlung einer Überfunktion, kann es im Einzelfall auch sinnvoll sein, Blutbefunde an den Schilddrüsenspezialisten zu übermitteln und diese anschließend telefonisch zu besprechen.
Im Zweifelsfall kontaktieren Sie vorab Ihren betreuenden Arzt bezüglich der Dringlichkeit Ihrer anstehenden Untersuchung.
Zur Zeit gibt es keinen Hinweis, dass Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse ein Risikofaktor für eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus COVID-19 sein könnten.